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Argentinien 29. Oktober – 23. Dezember 2014Zurück

Im europäischen Winter 2014 ermöglichte es mir das MEALS-Projekt, für zwei Monate in den Sommer nach Argentinien zu entkommen. Grandioses Wetter, die großartige Gastfreundschaft von Carlos und seiner Familie, und die netten Kollegen und Gäste und Freunde sorgten dafür, dass es zwei ausgesprochen glückliche und produktive Monate wurden. Ein paar Fotos aus dieser Zeit, von meiner Unterkunft bei Carlos' zu Hause, der Stadt Córdoba, und den Ausflügen ins Umland finden sich nun hier.

Córdoba

Bei der Ankunft Ende Oktober – vergleichbar mit Ende April auf der Nordhalbkugel – war es noch merklich Frühling, mit blühenden Jacaranda-Bäumen und überwiegend frischem Grün. Je mehr sich Weihnachten näherte, desto mehr wurde es dann Sommer – mit sehr heißen Wochenenden, geöffneten Freibädern, und ordentlichen Hitzegewittern. Neben Bildern aus dem Alltag zu Hause, an der Universität, und ab Anfang Dezember auch im großen städtischen Freibad, finden sich insbesondere noch Aufnahmen von einem Besuch im Botanischen Garten nach einer Busodyssee quer durch die Stadt hier im ersten Album.

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Ausflug in die Sierras 16. November 2014

Mit den Kollegen vom Lehrstuhl und Gast Sean taten wir an diesem heißen Sonntag im November das, was man in Córdoba an einem heißen Sommertag so tut: Wir fuhren auf eine Tagestour in die Sierras, wo wir einen entspannten Nachmittag an einem (halbwegs) kühlen Fluss verbrachten. Zuvor war jedoch noch ein Stopp in Villa General Belgrano angesagt, wo der deutsche Ursprung des Ortes ausgiebig zelebriert und touristisch ausgenutzt wird.

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Tren de las Sierras 23. November 2014

Wieder stand ein heißes Wochenende an, noch dazu ein verlängertes. Diesmal nutzte ich zusammen mit Carlos den Tren de las Sierras, um mit der Bahn in die "Berge" nach Cosquín zu fahren. Die Unternehmung stellte sich als etwas komplizierter heraus als gedacht, denn nach Erreichen des Startbahnhofs am anderen Ende der Stadt gegen 10:30 ergatterten wir gerade noch Fahrkarten – für die übernächste und letzte Abfahrt des Tages um 12:00. Gerappelt voll, aber mit Sitzplatz, ging es dann in gemütlichem Tempo ins Bergland zu einem verkürzten, aber gut ausgenutzten Aufenthalt am und im Rio Cosquín.

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Ein Wochenende in Nono 29.–30. November 2014

Ende November ging es mit der ganzen Familie Budde in und über die Sierras nach Nono, wo wir eine Cabaña in den vielversprechend klingenden Jardines del Cielo gemietet hatten. Direkt nach der Ankunft um die Mittagszeit und dem ersten Besuch des Pools wich die Sommerwärme leider einem kalten Wind und Regen, der gegen Abend in ein Gewitter mitsamt dauerhaftem Stromausfall überging. Aber es wäre kein Argentinier, wer sich durch so etwas von einem geplanten Asado abhalten ließe!

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Zurück in Nono 13.–14. Dezember 2014

Mitte Dezember ging es auf Einladung von Eloisa zusammen mit ihrem Bruder und Carlos zurück in die Sierras, in das Ferienhaus ihrer Großmutter in der Nähe von Nono. Diesmal fuhren wir mit dem Bus, was zwar einige Komplikationen mit der Ticketbeschaffung für den Rückweg mit sich brachte, aber ansonsten der Sache keinen Abbruch tat. Denn: Das Haus lag grandios an einem Hang mit weitläufigem Garten und quellwassergespeistem Schwimmbecken unter großen tiefgrünen Bäumen, das nach dem sonntäglichen Regen zu einem vollends magischen Ort wurde. Und natürlich: Asado.

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Rückreise über Buenos Aires 21.–23. Dezember 2014

Drei Tage vor Weihnachten hieß es schließlich Abschied nehmen; mangels ausreichender Ticketverfügbarkeit im zweimal pro Woche verkehrenden Nachtzug musste dies dann am Flughafen von Córdoba geschehen. Von dort ging es am späten Nachmittag des 21. nach Buenos Aires, am Nachmittag des 22. über Nacht nach Frankfurt, und weiter am 23. über Bremen voll in die Oldenburger Weihnachtsvorbereitungen. Und den kalten grauen fiesen norddeutschen Winter.

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