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Serbien 07.–14. März 2011Zurück

Anfang März 2011 besuchten Anne und ich Thorsten und Sanja in Niš (Ниш) in Serbien. In rund 7 Tagen (Montag bis Montag) erkundeten wir Niš und die Umgebung sowie, am Wochenende, Belgrad. Der Zeitpunkt der Reise war wettertechnisch perfekt gewählt: Am Ankunftstag schneite es noch, wurde dann aber rasch sonnig, und die Temperaturen stiegen von etwa -2° C an den ersten Tagen bis auf rund 18° C am Sonntag in Belgrad. Passend zur Abreise bewölkte es sich dann am Montag wieder. Leider beginnt die Touristensaison in Serbien erst im März, so dass einige Attraktionen (insbesondere die Römerruinen in Niš und Zaječar) noch nicht zugänglich waren.

Montag: Anreisetag 07. März 2011

Am Montag waren wir gegen 11:35 in Frankfurt schon kurz vor der Startbahn, als es wegen technischer Probleme wieder in eine Parkposition ging. Zum Glück flogen wir mit Lufthansa, so dass uns Reisenden die Unannehmlichkeiten so angenehm wie möglich gemacht wurden und auch ein Ersatzflugzeug vorhanden war, in das dann umgestiegen wurde. Schließlich kamen wir mit nur einer runden Stunde Verspätung in Belgrad an. Dort ging es dann nach interessanten Verhandlungen mit den berüchtigten Taxifahrern des Flughafens zum Busbahnhof und mit dem Bus nach Niš, wo uns Thorsten und Sanja abholten.

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Dienstag: Niš 08. März 2011

Den Dienstag verbrachten wir mit der Erkundung von Niš und Umgebung, zunächst zu Fuß und am Nachmittag mit Thorsten und Sanja per Auto. Zum Abendessen genossen wir die (sehr fleischorientierte) serbische Küche in einem hübsch gelegenen Restaurant auf dem Kamenički-Berg. Danach wollten uns dann noch unbedingt zwei von Sanjas Freundinnen kennenlernen...

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Mittwoch: Đavolja Varoš 09. März 2011

Am Mittwoch fuhren wir mit dem von Thorsten großzügig ausgeliehenen Auto in Richtung Südwesten über Prokuplje und Kuršumlija zur "Teufelsstadt" Đavolja Varoš. Aber auch der Weg war ein Ziel – die Landschaft wunderschön und die Fahrt durch die Orte und Siedlungen recht interessant.

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Donnerstag: Mit dem Zug nach Zaječar 10. März 2011

Während Anne und Sanja es sich in Niška Banja gut gehen ließen, fuhr ich am Donnerstag mit dem Zug – einem ehemals schwedischen Y1-Dieseltriebwagen – auf der angeblich schönsten (regulären) Bahnstrecke Serbiens nach Zaječar. Für die etwas über 100 km ist man, zumindest nach Fahrplan, rund drei Stunden unterwegs, wird dafür aber durch eine beeindruckende Landschaft (insbesondere zwischen Svrljig und Knjaževac, wo man streckenweise stets entweder auf einer Brücke oder in einem Tunnel fährt) sowie freundliche und interessierte, allerdings vorwiegend serbischsprechende Mitfahrer entschädigt. Nach recht pünktlicher Ankunft und rund anderthalb Stunden Aufenthalt in Zaječar ging's auf gleicher Strecke wieder zurück, diesmal allerdings mit 20 Minuten verspäteter Abfahrt und rund 50 Minuten verspäteter Ankunft – was angeblich durchaus im Rahmen liegt.

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Freitag: Niš 11. März 2011

Geplant war, nach einem späten Frühstück am Freitag in die Innenstadt zu laufen, Thorsten in seiner Mittagspause zu einem kurzen Imbiss zu treffen, und dann die Mediana, eine römische Ausgrabungsstätte am Stadtrand, zu besuchen oder – falls diese nicht zugänglich sein sollte – schwimmen zu gehen. Gegen 15 Uhr sollte es dann mit Thorsten und Sanja im Auto nach Belgrad gehen. Während wir frühstückten, fand die Rezeption für uns heraus, dass die Römer erst im April öffneten, und da Anne dann keine Lust mehr zum Schwimmen hatte, ließen wir auch den frühen Nachmittag ruhig angehen, indem wir lediglich das KZ Niš besuchten und einen Kaffee in der Festung tranken. Danach ging es dann wie geplant über die Autobahn nach Belgrad.

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Samstag: Belgrad 12. März 2011

Am Samstag erkundeten wir zu Fuß die Innenstadt Belgrads – das Tesla-Museum, den Botanischen Garten, die Füßgängerzone um Kneza Mihaila und Kalemegdan, die Festung.

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Sonntag: Belgrad 13. März 2011

Der Sonntag war den etwas außerhalb gelegenen Sehenswürdigkeiten Belgrads gewidmet: Dem Museum der Geschichte Jugoslawiens, dem Luftfahrtmuseum am Flughafen, dem Einkaufszentrum Ušće in Novi Beograd sowie dem linken Ufer der Save. Am späten Nachmittag war es dann Zeit, Abschied zu nehmen von Thorsten und Sanja, die sich wieder auf den Weg nach Niš machten.

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Montag: Abreisetag 14. März 2011

Nach einem späten Frühstück und einem kleinen Spaziergang durch den Park zwischen Hotel und Parlamentsgebäude ging's am Montag mit dem Taxi zum Flughafen, diesmal ohne Probleme nach Frankfurt, und dann mit dem RE (den wir trotz Abfahrt nur 30 Minuten nach der Landung erwischten) zurück nach Saarbrücken.

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